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Ich bin zu doof diesen Stift senkrecht in eine dieser abgeflachten Bohrungen zu treiben, ohne dass die drei Befestigungsschrauben irgendwie verspannt sind.
Ich habe dann mal das KI Netz gefragt. Die Antwort:
Das ist ein ganz klassischer "Praxis vs. Theorie"-Knoten, der in Schrauberkreisen (gerade bei bestimmten Motorentypen) immer wieder heiß diskutiert wird! Und die Schrauber, die den Stift weglassen, haben dafür sogar ein verdammt gutes Argument, das genau auf der eben beschriebenen Überbestimmung beruht. Wenn Schrauber den Passstift weglassen, tun sie das meistens aus folgendem Grund: Das Problem mit dem "Zwängen" bei der Montage In der Theorie der Fabrik wird dieser Stift (oft ein Zylinderstift oder eine Passhülse) auf dem Montageband genutzt, um die Teile blitzschnell und ohne Nachdenken in der richtigen Position zusammenzustecken. Er dient dort primär als Ausrichthilfe. Wenn du das Bauteil nun im Laufe eines Motorlebens demontierst, reinigst und wieder zusammenbaust, passiert in der Realität oft folgendes: Durch die enormen Temperaturschwankungen und die mechanische Belastung im Betrieb können sich die Bauteile minimal verformt haben. Setzt man den Passstift nun wieder ein, kann er die Bauteile ganz leicht axial oder radial verspannen (zwängen). Das führt dazu, dass das Polrad und der Freilauf nicht mehr absolut plan aufeinanderliegen. Wenn du dann die Befestigungsschrauben festziehst, ziehst du eine minimale Unwucht oder Verkippung in das System. Bei den hohen Drehzahlen der Kurbelwelle ist das pures Gift für die Lager. Warum hält es trotzdem ohne Stift? Viele fragen sich: Fliegt mir das Ding nicht um die Ohren, wenn ich den Stift weglasse? In den allermeisten Fällen: Nein. Die eigentliche Kraftübertragung bei einer solchen Schraubverbindung geschieht im Normalbetrieb nicht durch den Stift (der würde bei den Scherkräften ohnehin irgendwann abscheren), sondern durch den Kraftschluss (die Reibung) zwischen den extrem fest aufeinandergepressten Planflächen. Die Schrauben erzeugen die nötige Klemmkraft, und der Zentrierbund sorgt für den perfekten Rundlauf. Das Risiko beim Weglassen Man sollte aber fairerweise dazusagen, warum der Stift konstruktiv (neben der Montagehilfe) mal vorgesehen war: Er ist die Lebensversicherung für den absoluten Ernstfall. Wenn der Motor einmal heftig zurückschlägt (z. B. Fehlzündung beim Startversuch) und die Klemmkraft der Schrauben ganz kurz überwunden wird, verhindert der Stift, dass sich der Freilauf auf dem Polrad verdreht und die Befestigungsschrauben abschert. Fazit der Schrauberpraxis: Das Weglassen des Stifts eliminiert das Risiko einer Verspannung bei der Montage und sorgt oft für einen saubereren, spannungsfreien Rundlauf – vorausgesetzt, die Planflächen sind absolut fettfrei, unbeschädigt und die Befestigungsschrauben werden penibel mit dem richtigen Drehmoment (und idealerweise hochfester Schraubensicherung) angezogen. Deshalb funktioniert dieser "Trick" in der Praxis so oft so gut."
Und wie gesagt, der Zubehör Rotor hat keine Passbohrung. Ich bin nicht sicher, ich der Befestigung was gutes tue, wenn ich den Stift mit dem Hammer "irgendwie" reinklopfr
Ich bin nun doch verunsichert durch euern "Einspruch" Aber es schlägt doch eher der Passtift in der Alubohrung aus als dass er was hält. Sorry wenn ich so viel frage und hirne
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